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Bundesland Hessen

... "fast" in der grünen Mitte Deutschlands,

quasi »das« Bäderland Deutschlands

Fläche: 21114 km²
Einwohner: > 6 Millionen
Bevölkerungsdichte: ca. 290 Einwohner je km²
Hauptstadt: Wiesbaden
Hessentag
Das Hessenlied
Geschichte des Werra-Meissner-Kreises

Hessenflagge

Hessenflagge   Hessenflagge

Die Landesflagge, links, zeigt sich in den Farben rot-weiss. Die Landesfarben sind im Zusammenhang mit den Farben des Hessischen Löwen zu sehen.

Diese Fahne darf auch von Privatpersonen genutzt werden.

Die Landesflagge, rechts, hat zusätzlich den Hessischen Löwen auf der Fahne.

Diese Fahne darf von Privatpersonen nicht verwendet werden.

Hessen-Loewe-1   Hessen-Loewe-2Anmerkung:
Der silberne, rot-gestreifte Löwe mit goldenen Krallen im Landeswappen des Landes Hessen, gleicht dem Wappentier des Landes Thüringen. Im Jahre 1247, als Hessen und Thüringen geteilt wurden, behielten beide Landesteile diesen Löwen als Wappentier bei,
Auf dieser Basis wurde auch 1920 der Löwe vom damaligen Volksstaat Hessen übernommen, wie auch im Jahre 1948 vom neugegründeten Land Hessen.

Info:
Statistische Daten über unser Bundesland Hessen waren mit vertretbarem Aufwand leider (bis jetzt) nicht zu recherchieren.

Einmal im Jahr ist Hessentag!

Seit dem Jahre 1961 gibt es im Bundesland Hessen den "Hessentag."
Vom damaligen Ministerpräsidenten Zinn eingeführt, sollte er dazu dienen, Zuwanderer, überwiegend Flüchtlinge die ab der beginnenden Friedenszeit von 1945 aus dem Osten Deutschlands kamen, den alteingesessenen Bürgern näher zu bringen.

Seit dem Jahre 1971 wird aus vielen Bewerbern ein sogenanntes "Hessentagspaar" gekürt.

Die Schönheit Hessens besangen die Menschen schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts im "Hessenlied". Seit Hessen in der heutigen Form, nach Ende des letzten Krieges, auf dem Reissbrett entstanden ist, suchten und fanden die Menschen in unserem Land immer wieder Gemeinsamkeiten, um sich mit diesem Land zu identifizieren und es als unsere gemeinsame Heimat zu begreifen. So wurde das "Hessenlied" Anfang der 50er Jahre gar zur Landeshymne.

Liedtext: "Ich kenne ein Land"

Ich kenne ein Land, so reich und so schön,
voll goldener Ähren und Felder.
Dort grünen vom Tal bis zu sonnigen Höhn
viel dunkele, duftige Wälder.
Dort hab ich als Kind an der Mutter Hand in Blüten und Blumen gesessen.

Ich grüss dich, du Heimat, du herrliches Land.
Herz Deutschlands, mein blühendes Hessenland.

Vom Main bis zur Weser, Werra und Lahn
ein Land voller blühender Auen,
dort glänzen die Städte, die wir alle sahn,
sind herrlich im Lichte zu schauen.
Dort hab ich als Kind an der Mutter Hand in Blüten und Blumen gesessen.

Ich grüss dich, du Heimat, du herrliches Land.
Herz Deutschlands, mein blühendes Hessenland.

Text: Carl Preser, 1828-1910 / Melodie: Albrecht Brede, 1834-1920
© Land Hessen

Anzumerken ist noch, dass es das "Hessenlied" nicht landesweit mit einem einheitlichen Text gibt. Regional bedingt, warum auch immer, gibt es Textvarianten.
Wie in den vergangenen Jahren in den Medien immer wieder zu hören und zu lesen war, die letzte Aktion unter "Ministerpräsident Koch", wurde das Notenmaterial immer mal wieder landesweit und kostenlos an Schulen und Chorgruppen verteilt. Trotzdem - so richtig populär wurde es als Landeshymne eher nicht.

Werra-Meissner-Kreis

... er liegt in der "grünen Mitte" Deutschlands

Fläche: 1024,70 km²"
Einwohner: 109.999 (30.ß9.2005)
Bervökerungsdichte: 107 Einwohner je km²"
Regierungsbezirk: Kassel
Verwaltungssitz (Kreisstadt): Eschwege

Geografie:
Namensgebend für den Kreis ist einerseits der Fluss Werra, der von Thüringen kommend das Kreisgebiet im Südosten betritt, das nordöstliche Kreisgebiet durchfließt und nordwestlich von Witzenhausen das Kreisgebiet wieder verlässt um in Hann. Münden zusammen mit der Fulda die Weser zu bilden. Andererseits namensgebend ist der Hohe Meissner, der Teil des "Hessischen Berglands" ist und mit 753,6 m Höhe den höchsten Berg in Nordost-Hessen darstellt.

Geschichte:
Das Kreisgebiet gehörte schon seit dem 12. Jahrhundert zur Landgrafschaft Hessen, später zu Hessen-Kassel, das Anfang des 19. Jahrhunderts zur Kurfürstentum Hessen aufstieg. 1821 entstanden innerhalb des Kurfürstentums die beiden Landkreise Eschwege und Witzenhausen, welche auch nach 1866 weiter bestanden, als das Kurfürstentum Hessen Teil der preussischen Provinz Hessen-Nassau wurde. Im Rahmen der hessischen Kreisreform wurden beide Landkreise zum 1. Januar 1974 zum "Werra-Meißner-Kreis" vereinigt. Kreisstadt wurde Eschwege, da die Stadt etwas zentraler liegt und auch grösser ist als Witzenhausen.

Wappen-Beschreibung:
Über einem grünen, mit einem silbernen Wellenbalken belegten Dreiberg hinter einer silbernen Flanke, darin ein neunblättriger roter Eschenzweig, in Blau eine eintürmige, rot bedachte silberne Burg (Wappen-Verleihung 12. November 1976)
Bedeutung: Der Eschenzweig wurde als "redendes" Wappensymbol dem alten Kreiswappen von Eschwege entnommen. Die Burg Ludwigstein war schon im alten Kreiswappen von Witzenhausen enthalten und der Dreiberg mit Wellenbalken nimmt Bezug auf den heutigen Kreisnamen.

Die Geschichte des Werra-Meissner-Kreises

(Statement der Kreisverwaltung Eschwege)

Aus der Zusammenlegung der ehemals selbständigen Landkreise Eschwege und Witzenhausen entstand zum 1. Januar 1974 der Werra-Meissner-Kreis. Die Grundlage für diesen Zusammenschluss bildete das "Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Eschwege und Witzenhausen" vom 28. September 1973 (GVBl. I S. 353).

Bereits 1972 hatte es einige Änderungen der Kreisgrenzen gegeben, als im Zuge der Neugliederung der Landkreise Kassel und Hersfeld-Rotenburg der zum Kreis Kassel gehörende Teil des Gutsbezirkes "Kaufunger Wald" mit dem zum Kreis Witzenhausen gehörenden Teil vereinigt und dem Verwaltungsgebiet des Kreises Witzenhausen zugeordnet worden war. Die Stadt Sontra war mit den im Jahr 1971 eingegliederten Gemeinden aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg dem Landkreis Eschwege zugeteilt worden. Sankt Ottilien aus dem Kreis Witzenhausen wechselte in den neuen Kreis Kassel. Auf Grund freiwilliger Eingliederung war bereits 1970 eine Gemeinde aus dem Kreis Witzenhausen in den Kreis Kassel und 1971 eine Gemeinde aus dem Kreis Melsungen in die Stadt Waldkappel (Kreis Eschwege) übergewechselt.

Beide Landkreise waren 1821 durch Kurfürstliches Organisationsedikt geschaffen worden: Der Landkreis Eschwege aus den Ämtern Bilstein, Bischhausen, Germerode, Netra, Wanfried sowie dem Fürstlichen Rotenburgischen Amt und dem Kurfürstlichen Amt Eschwege; der Landkreis Witzenhausen aus den Ämtern Allendorf, Lichtenau, Ludwigstein, Grossalmerode und Witzenhausen. 1836 erfolgten kleinere Gebietsänderungen zwischen den Kreisen Eschwege und Rotenburg; gleichzeitig wurden drei Gemeinden des Kreises Eschwege nach Witzenhausen ausgegliedert. 1848/49 kam es zur vorübergehenden Auflösung beider Kreise (bis 1851). Das Aufgehen des Kurfürstentums Hessen (1866) in Preussen brachte keine territorialen Veränderungen. Als 1945 die Grenzen zwischen der amerikanischen und der sowjetischen Besatzungszone festgelegt wurden, gliederte man im Rahmen des sog. "Wanfrieder Abkommens" vier Gemeinden des Kreises Witzenhausen in den Kreis Heiligenstadt (Thüringen) aus und zwei Gemeinden aus dem Kreis Heiligenstadt in den Kreis Witzenhausen ein.

Info:
Wie bereits beim Land Hessen, sind auch über den "Werra-Meissner-Kreis" und die Kreisstadt Eschwege, direkt und mit vertretbarem Aufwand leider KEINE statistischen Daten zu bekommen.

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Letzte Änderung: 03/07/2010 - 16:17 Uhr