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Hier nun einiges über meine Person, und über mein (ehemaliges) Arbeitsumfeld.

Als ich 1994 mit dem Schreiben von WWW-Seiten (HTML) begann, auf das Thema Internet/WWW Arpanet stiess ich vorher schon in Publikationen, wollten um 1996 Interessierte noch wissen, was das für ein Mensch ist der hinter allen stand. Es war halt für die Masse der Menschen ein Medium, welches sich nun auch in Deutschland sukzessiv bemerkbar machte.

Von Anfang 1940 bis Ende 1945 lebte ich als Jugendlicher nicht immer in Deutschland. Es begannen meine Fotokontakte (als jugendlicher Handlanger bei Kameraleuten der "Deutschen Wochenschau" in Ungarn. Es stand fast unbegrenzt Film- und Fotomaterial zur Verfügung. Das alles im Umfeld des gerade begonnenen 2. Weltkrieges.
Für einen Jugendlichen, der sich zudem noch auf einem Flughafen (auch in der Luft) aufhalten konnte weil meine Eltern dort lebten, war das einfach ein faszinierendes Umfeld.

Mit dem Beginn der Friedenszeit ab 1945 begann dann die Realität und schon vergessene Kontakte aus dem Kriegsumfeld (mein Vater lebte nicht mehr), die um mein "Weiterkommen" bemüht waren, besorgten mir eine Lehrstelle im Elektro-Maschinenbau eines Weltunternehmens. Ich bekam Lebensmittelmarken und andere Hilfen, denn: "der Junge" sollte doch etwas mehr zu essen haben und brauchte auch wieder einen Fotoapparat, Negativ- sowie Positivfilm. Gerade einmal 18 Jahre alt, das war 1948/49, hatte ich als Hobby in meinem Zimmer ein simples Atelier und eine Dunkelkammer eingerichtet und fotografierte und verkaufte und fotografierte und ...

Im dann folgenden Berufsleben, als Basis die ich nie brauchte, hatte ich zumindest eine handwerkliche Ausbildung gemacht. Ich war, berufsbedingt, ständig weiter in Verbindung mit Berufsfotografen und dem industriellen Werbeumfeld, eingeschränkt hier auf die Autoindustrie, die Stahlerzeugung und Veredlungsverfahren, dem Kraftwerksumfeld und mit elektrischen Antrieben der Reisezüge kam ich auch in Berührung. Es lag also nahe, dass ich das bereits seit Ende der 40-er Jahre nebenher gepflegte Hobby finanziell weiter ausbauen konnte. Fotografie und Film (Doppel-8 / 9,5 / 16mm) und letztlich auch noch Super-8 in der Familie, begleiteten mich im normalen Leben, soweit es der Beruf nebenher noch zuliess. Das Deutsche Wirtschaftswunder hatte uns, die es nutzten, voll gepackt.

Ab 1975 begann so nach und nach (krankheitsbedingt) mein viel zu frühes Ausscheiden aus einem aktiven und erfülltem Berufs- und Geschäftsleben in der Grossindustrie. Für die Familie stand jetzt mehr Zeit zur Verfügung. Projekt- Umsatz- und Produktionsplanung wurden langsam Vergangenheit für mich.

Da ich, trotz meiner Krankheit, nicht untätig sein konnte, richtete ich mir am neuen Wohnort doch wieder ein Foto(Farb)labor ein; nun aber mit maschineller Unterstützung. In den 80-er Jahren habe ich mich, über einen Zeitraum von etwa 10 Jahren, dann noch sehr intensiv im internationalen Fotowettbewerb engagiert.
Das auch mit beachtlichem Erfolg - leider blieb die Kreativität auf der Strecke da man quasi "angepasst produzierte". Obwohl es mir gesundheitlich etwas besser ging, konnte ich die Ausdünstungen der temperierten Farbprozesse plötzlich gesundheitlich nicht mehr vertragen.

Mit Computern (IBM-Maschinen) bin ich erstmals Mitte der 70-er Jahre des vorigen Jahrhunderts in Kontakt gekommen. Mein erster privater Computer war 1986 ein "Commodore Plus-4." Das war die End-Entwicklung der Vormodelle C-16 und C-64, die ich ebenfalls kannte.

1990 kam dann politisch die sogenannte Wende, die es nun auch für mich wurde. Das gesamte Farblabor, von Farbvergrösserern über Entwicklungsmaschinen und Trocknern bis zum kleinsten Messglass, habe ich alles als Spende an eine Uni in Ostdeutschland verschenkt.

Mein Themenbereich war die Natur, sowie der Klein- und Makrobereich; technisch auch der Mikrobereich in Verbindung mit metallurgischen Untersuchungen. Leider ist aus diesem Arbeitszweig, wie auch aus der Werbung im Industriebereich, kein Archivmaterial mehr vorhanden.

Erwähnenswert: jeweils 10 Jahre war ich förderndes Mitglied beim Deutschen WWF und bei Greenpeace Deutschland.
Parallel dazu arbeitete ich ebenfalls 10 Jahre (ehrenamtlich), für den agrar-meterologischen Dienst beim Deutschen Wetteramt. Im Jahre 1992 beendete ich diese drei zehnjahres Episoden. Ich war gesundheitlich überfordert.

Zu meinem heutigen Profil gehört aber auch meine »Neue Heimat«, die ich hier als Teil meiner Web-Präsenz vorstelle. Dazu wieder, wie kann es anders sein, ein sehr umfangreicher und locker zusammengestellter Galeriebereich. Leider habe ich den mangels Zeit, immer weiter verkleinern müssen.

Nachtrag:
Ergänzend kann ich noch anfügen, dass der Boom der digitalen Fotografie, der genau zur Jahrtausendwende begann, von vielen (Fach)leuten nur belächelt wurde und meine neuen Aktivitäten in Verbindung mit dem WWW nur als Spinnerei eines "kranken und fast blinden Alten" deklarierten.
Ja, ja, meine Lebenserfahrung hatte mal wieder ins Schwarze getroffen. (Meine Frau und ich nutzen inzwischen fünf (5) digitale Kameras, darunter vor allen zwei (2) DSLRs (digitale Spiegelreflex).
Schön war es, als ich mich wieder einmal bestätigt sah; wobei die Erfahrung aus meinem Berufsumfeld sicher auch eine Rolle gespielt hat. Projekt-Management und Marktanalysen lasen sich nicht "aus dem Ärmel schütteln".

Als letztes Projekt betreue ich als Autor und Webmaster (mit Unterstützung meiner Frau), neben unseren privaten Projekten die Webpräsenz des hiesigen "Verein für Heimatkunde." Ich erwähne das, um anzuregen.
Den Namen "Oldman" trage ich seit Anfang der 80-er Jahre, die Mailboxscene begann sich auch in Deutschland langsam zu etablieren. Im Werra-Meissner-Kreis gab es nur zwei (2) Stationen (nur meine war 24h Online und aktuell), mit diesem Manko muss der Werra-Meissner-Kreis leider auch heute noch leben. Ich habe mich, so gut es geht, mit dieser Situation in der sogenannten negativ besetzten "Grünen Mitte Deutschlands" (fast) abgefunden.
Damals waren Akustikkoppler der einzige Online-Zugang und erste Modems die von der Telekom zugelassen wurden waren sehr teuer. Hinzu kamen für den Mailboxbetreiber wie für den User die ständigen Probleme mit der "Deutschen Telekom", die seinerzeit noch eine heute unverständliche Machtfülle hatte. Der Fortschritt im Telekommunikationsbereich wurde quasi, politisch gestützt, unterbunden sowie im Falle des "Erwischtwerdens" u.U. mit hohen Geldstrafen geahndet. Datenverbindungen, innerhalb eines heutigen Internet, wurden erst (nicht in Deutschland) geschaffen.

Privates über mein Verhältnis zu Bad Sooden-Allendorf, kann auch nachgelesen werden.

-hs-

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Letzte Änderung: 11/01/2011 - 13:35 Uhr