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Ortsbereich Allendorf

Im Bildhintergrund

In der Stadt

Texte, mit historischem Hintergrund, sind oft aus den Unterlagen der Stadt zitiert.

Blick von obenAlles was wir schreiben und zum Teil in Bildern zeigen kann, soll keinem der üblichen Bilderbuch- und Schokoladenseiten einer "offiziellen" Präsentation entsprechen.
Der Blick, hier vom Kirchturm St. Crucis, auf einen Teil der Häuser von Allendorf, ist so eine andere Sehweise.

Der Ortsteil Allendorf hat im Kernbereich noch etliche kleine und auch enge Gassen, auch befahrbare Strassen. Erwähnenswert sind die Fachwerkhäuser, aber auch die Neubaugebiete die seit dem Friedensbeginn ab 1945 die Aussenbereiche prägen.

Allendorf-IICruciskirche Ob nun als Tourist oder Kurgast, aber auch als Einwohner dieser durchaus liebenswerten Stadt, hier z.B. der Ortsteil Allendorf und der Blick vom Gradierwerk auf die Cruciskirche, immer sollte man etwas Neues entdecken können.

Fast immer werden Gäste, Besucher und sonstige Interessenten in der Öffentlichkeit mit den selben Motiven konfrontiert.

NachtmotivallendorfVielleicht gelingt es uns sukzessiv, wie im Bild links, ungewohnte Ansichten einzubringen. Markante Blickpunkte sollen nicht unterschlagen werden. Das rechte Foto zeigt den Markplatz im Winter 1976. Das Nachtmotiv (verfremdet) entstand im Jahre 2004. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die Galeriebereiche. Besonders hervorzuheben ist hier die Historische Stadtführung "Allendorf bei Nacht" des VfH-BSA.

Im Jahre 1218 wurde der Ort zur Stadt erklärt. Der Ursprung lag in einigen Häusern und Höfen in der Nähe der St.Crucis-Kirche.

Cruciskirche1Cruciskirche Hier zwei Fotos dieser Kirche, das kleine Bild zeigt die Ansicht von der Werra aus.

Teil StadtmauerDie noch vollständig erhaltene Stadtmauer wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts gebaut, die Türme erst etwas später.
Leider sind die noch erhaltenen Teile der alten Stadtmauer, warum auch immer, nicht voll zugänglich. Im Hebst 2004 wurden jedoch einige hundert Meter Weg (nur am Tage) entlang der Mauer zugänglich gemacht. Das obige Bild zeigt einen Ausschnitt dieses Mauerstückes.
Im April 1637, während des 30-jährigen Krieges, wurde Allendorf von den Kroaten völlig niedergebrannt.

Marktplatz Auf dem Marktplatz, um das Rathaus herum, versammeln sich täglich um 11:oo und 17:oo Uhr viele Besucher, um dem Klang des Glockenspiels zu lauschen. Hier ist auch manchmal das Lied "Am Brunnen vor dem Tore" zu hören. Einzelheiten dazu an anderer Stelle oder direkt hier, unter Am Brunnen vor dem Tore. Das Haus hinter dem Brunnen gehört der Kaufmannsfamilie "Kreger". Ich erwähne es hier, weil es sich wegen des anderen Baustiles aus der Nachbarschaft der anderen Fachwerkbauten abhebt.

Papiertütenfabrik:
Allendorf/Werra und das spätere Bad Sooden-Allendorf wurden nicht allein durch Salz und Sole bekannt. Weit über die Landesgrenzen hinaus auch durch eine Fabrik zur Herstellung von selbst bedruckten Papiertüten aller Art.

Weitere Infos sind unter Papiertüten nachzulesen.

Diebesturm NeuDiebesturm b. NachtHerausragender Aussichtspunkt ist sicher der Diebesturm.
Weitere Fotos, vom Diebesturm herab und in die Umgebung von Bad Sooden-Allendorf, sind u.a. in der Galerie-03 zu sehen.

Seit dem Jahre 2000 hat der Diebesturm auch wieder ein Dach, wie hier im Foto andeutungsweise zu sehen ist.

Dass der "Dessauer Wilhelm Müller" das nicht nur im deutschen Sprachraum bekannte Volkslied, Am Brunnen vor dem Tore, hier in Allendorf getextet hat, sagt zumindest eine alte Überlieferung.

Ein später weltbekannter Mann, der Professor der Chirurgie Dr. Ludwig Rehn, wurde am 13. April 1849 in Allendorf an der Werra geboren. Berühmt wurde er dadurch, weil er als erster Arzt es am 09. September 1896 gewagt hatte, eine Operation am Herzen durchzuführen.

Erwähnt werden muss auch noch das Hospital "Zum Heiligen Geist", welches nach viel Arbeit, auch unter Mithilfe der Einwohner, seit dem Jahrtausendwechsel der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung steht.
Unbestätigt ist, dass die Heilige Elisabeth hier, in einigen alten Hütten, Leprakranke umsorgt haben soll.

ErnefestZum Ortsteil Allendorf gehört aber auch das Erntedank- und Heimatfest. Wegen seiner Tradition bis in die Jetztzeit und seines speziellen Charakters, kann das hier nur kurz erwähnt werden.
Es passt vom Umfang mit dem dann möglichen Bildreichtum, wie auch das Brunnenfest im Ortsteil Sooden, nicht in unsere schon jetzt grosse und bebilderte Präsentation über Bad Sooden-Allendorf.

Als Autoren sei uns eine weitere Anmerkung erlaubt, dass die "Alten" zu diesem Thema der beiden Festlichkeiten noch Grenzen ziehen. Das Erntefest gehört zu Allendorf und ist "das Fest der Feste" speziell der Allendörfer und die "Söder" sind auch eingeladen um mitzufeiern. Da ist man dann grosszügig, weil ja auch das Umland eingeladen ist.

Das Brunnenfest hingegen, es wird im Ortsteil Sooden als "Dank für Sole und Salz" verstanden, darüber wird von Allendörfern noch die Nase gerümpft.
Dass sich dieses Generationsproblem von alleine löst, dem wird wohl nicht widersprochen.

Rothestein

Am östlichen Stadtrand liegt auf einer Bergkuppe und von weitem sichtbar, das Jagdschloss Rothestein. Einer der Wege dorthin führt durch das Steintor quasi geradeaus direkt zum Schloss.

 

Den veröffentlichten Bericht über die archäologischen Untersuchungen: © Autor Dr. Karl Kollmanann / Eschwege, können Sie dort ebenfalls lesen. Der Artikel wurde von uns lediglich für die Webdarstellung aufbereitet.

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Letzte Änderung: 11/06/2011 - 21:22 Uhr